Die Firma Reitzel hat sich seit jeher stark beim Anbau von Cornichons involviert, zuerst in Frankreich und später in Indien. Die indische Produktionszentrale von Reitzel, Reitzel India Pvt. Ltd., wurde 2005 gegründet, um eine integrierte, hochwertige Produktionskette von Cornichons zu gewährleisten, vom Saatgut bis zum Konsumenten.
Das kleine Cornichon, das Sie gerade aus seinem mit Essig gefüllten Glas genommen und verspeist haben, wurde höchstwahrscheinlich in Indien angebaut, dem weltweit zweitgrössten Produzenten von „Babygurken“.
Als sie vor ungefähr 3000 Jahren in den Hochebenen des Himalayas angebaut wurde, ahnte die Gurke sicher nicht, dass sie bald eines der Starprodukte für den Export eines Landes werden sollte, das die „grösste Demokratie der Welt“ wurde. Und nicht in irgendeiner beliebigen Form! Wir sprechen von einer verbesserten Gurke: das Cornichon, eine jugendliche Gurke (also ein Baby), in Essig konserviert. Indien ist heute der weltweit zweitgrösste Produzent von Cornichons, gleich hinter China (wie immer…). Das Land produziert jedes Jahr 200 000 Tonnen der kleinen Kürbisgewächse, was 20 % des Gesamtexports entspricht. Das bedeutet, dass Ihr Glas mit Essiggurken mit grosser Wahrscheinlichkeit seinen Ursprung in Indien hat, in einem der drei Produzentenstaaten Karnataka (zu 70%), Andrah Pradesh oder Tamil Nadu.
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Die Cornichons kommen aus 4 landwirtschaftlichen Anbauzonen: Zone I: T’vekere – 50/75 km (2-3 Std.) Zone II: Tiptur – 80/125 km (3-4 Std.) Zone III: H’halli – 250/280 km (6-7 Std.) Zone IV: TN – 225/250 km (6-7 Std.) |
Das Ziel:
Effiziente Lösungen entwickeln und umsetzen, um den Ertrag und die Qualität der Cornichons zu verbessern, indem eine win-win Situation für alle in der Umsetzung der Best Practice in der Landwirtschaft beteiligten Parteien geschaffen wird, unter Berücksichtigung der Richtlinien für eine nachhaltige Landwirtschaft.
Die Lösung:
Diese Partnerschaft auf dem Lebensmittelsektor begann mit der Unterschrift einer Vereinbarung zwischen Reitzel India und Bayer CropScience in 2008. Die beiden Parteien haben ihre Erwartungen an diese Partnerschaft miteinander geteilt und sich auf einen 5-Punkte-Plan geeinigt:
Produktion: Nunhems, eine Filiale von Bayer CropScience, liefert die Cornichon-Varietät Ajax, eine hybride Varietät mit hohem Ertrag und guten Produktionseigenschaften.
Produktion: Nunhems, eine Filiale von Bayer CropScience, liefert die Cornichon-Varietät Ajax, eine hybride Varietät mit hohem Ertrag und guten Produktionseigenschaften.
Programmbegleitung: dieses Programm wurde gemeinsam von den Reitzel Experten, den Lebensmittel-Spezialisten von Bayer und den Projektleitern während der Anbausaison durchgeführt.
Passport: Dieses Tool erfasst alle Feldmanagement-Daten um so eine Rückverfolgbarkeit sowie Informationen über Management und Kosten zu ermöglichen. Es wurde in den jeweiligen lokalen Sprachen entwickelt und in jeder Projektetappe eingesetzt.
Nach der Ernte: Reitzel entwickelte eine Best Practice für die Kalibrierung und setzte sie mit den Agronomen von Bayer um. Bayer investierte in zertifizierte Analysen der geernteten Cornichons zur Kontrolle der Rückstandshöchstwerte (MRL)* der Pflanzenschutzmittel. Alle an diesem Partnerschaftsprojet beteiligten Landwirte wurden geschult und erhielten während der ganzen Anbausaison Support von den Reitzel Technikern und den Spezialisten von Bayer, u.a. für die sichere Handhabung von Pflanzenschutzmitteln und moderne Anwendungstechniken. * Maximum Residue Level
Sie werden zum Thema integrierte und effiziente Lösungen beraten, um den Ertrag, die Qualität und letztendlich auch den Nettoverdienst zu verbessern. Das Ergebnis ist eine bessere Rendite und eine verbesserte Produktionsqualität.
Sie setzen die Best Pratices in der Landwirtschaft um und versorgen die Bauern mit den jeweils benötigten Pflanzenschutzmitteln, Samen und Düngern. Sie stellen den Landwirten ihre Expertise im Anbau von Cornichons zur Verfügung und informieren sie über die Anforderungen des Marktes und die Spezifitäten des Kunden.
Hier werden Freilandversuche durchgeführt, um die besten Lösungen unter reellen Anbaubedingungen zu testen, bevor sie im grossen Massstab in der Landwirtschaft umgesetzt werden.
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